Fast unglaublich, aber wahr: Endlich hat der Wettergott mitgespielt und dem 43. ADAC Bergrennen Mickhausen über das komplette Wochenende (02.-04.10.) Herbsttage zum Genießen beschert. Sonnig, angenehm warm, mit beständig guten Bedingungen auf der 2,2-Kilometer-Piste von Mickhausen-Münster hinauf nach Birkach. Was Top-Sport ermöglichte und Massen von begeisterten Zuschauern anzog. „Allein am Samstag hatten wir schon mehr Besucher als im Vorjahr über das komplette Wochenende“ war vom Orga-Team zu hören. Dessen Pläne für vier Läufe pro Tag absolut aufgingen. Pünktlicher Beginn, straffe Abwicklung und die Rückreise der Rennautos ins Fahrerlager nicht über die Rennstrecke, sondern über eine gesonderte Route, leisteten ihren Beitrag dazu. Klar, wie überall sonst gab es Vorfälle, von streikender Technik bis zu diversen Ausrutschern, die aber allesamt glimpflich verliefen. Von onduliertem Blech, geborstenem Kunststoff, deformierten Fahrwerksteilen und geknickten Fahrerseelen mal abgesehen. Der Schwerpunkt solchen Geschehens wanderte bei der Auflage 2026 vom Tierhold-Karussell in den Bereich Schikane plus Ziel. Rückblickend bleiben aber für alle Beteiligten unter dem Strich großartige Tage, mit bester Stimmung und echt positiven Ausblicken für die nächsten Jahre. Jeweils zum Feierabend wurde das komplette, knapp 150 Autos starke Feld über die Rennstrecke zurückgeführt. Dabei durften die Zuschauer die Strecke betreten. Ganz genau genommen die halbe, nämlich die bergabwärts gesehen linke, rechts rollten die Autos. Speziell am Sonntag ergab das zum Ende der Saison wunderbare Bilder und große Emotionen, die sich bei der Siegerehrung nahtlos fortsetzten
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Bevor allerdings Platzierte und Sieger geehrt werden können, müssen sie ermittelt werden. Wie das in den einzelnen Klassen vor sich ging, das wollen wir uns jetzt sofort gemeinsam betrachten. Dies wie immer in der Reihenfolge, in der sie bei den Berg-Events unterwegs sind. Zur Erklärung sei hier noch schnell eingefügt, dass für die Wertung das bekannten Motto „die besten drei aus vier Wertungsläufen“ galt.
Steigen wir also ein in die Klasse 1, in den NSU-Bergpokal. Zehn luftgekühlte Heckmotorrenner sind nach Mickhausen angereist. Schnell ist klar, dass das Spitzenduell Jannik Hofmann gegen Korbinian Gast heißen wird. Im Training geht es zwischen den beiden hin und her, schlussendlich sichert sich Korbinian Gast die Poleposition. Im Rennen wendet sich das Blatt. Jannik Hofmann setzt in jedem Lauf die Bestmarke, stellt im zweiten Heat in 1:05,432 einen neuen NSU-Bergpokal-Streckenrekord auf, gewinnt am Ende mit 3,44 Sekunden Vorsprung vor Korbinian Gast. Der Sieg ist wichtig für Jannik, denn damit sichert er sich neben dem Gewinn des NSU-Bergpokals zusammen mit Papa Steffen solo für sich den Titel des Deutschen Automobil-Bergmeisters der Tourenwagen, zusammen mit dem punktgleichen Fabian Brügge. Um die Plätze hinter dem Spitzenduo wird hart gerungen, involviert sind Christian Hindmarsh, Jörg Höber, Uwe Schindler und Thomas Krystofiak. Am Ende sortiert sich dieser Pulk wie folgt zum Endergebnis: Dritter Jörg Höber, hinter ihm reihen sich ein Christian Hindmarsh und Thomas Krystofiak. Das Podium der Klassik-Wertung besteht aus Sieger Dieter Kohl sowie Walter Voigt und Sascha Dopieralski auf den Plätzen zwei und drei.
Die 1150er-Story ist schnell erzählt. Sie handelt von Polesetter Jürgen Heßberger, Bernd Deutsch und Rolf Rauch. Den Fiat 128 Rally des Letztgenannte ereilt im ersten Rennlauf auf der Ziellinie ein kapitaler Motorschaden, er ist damit out of Race. Jürgen Heßberger fährt mit seinem Fiat 127 Sport Martini Racing zum Sieg, 7,59 Sekunden vor Bernd Deutsch im Schneider Audi 50. Da Jürgen Heßberger 2026 nicht im KW Berg-Cup eingeschrieben ist, geht der 1,15-Liter KW 8V-Trophy Pokal an Bernd Deutsch.
Armin Ebenhöh ist mit seinem VW Minichberger Scirocco 16V das Maß der Dinge bei den 1400ern, steht immer ganz oben in den Ergebnislisten, gewinnt souverän. Hinter ihm haben zwei 8-Ventiler VW Polo-Piloten einen starken Auftritt. Das sind Nils Abb und Philipp Plein. Sie sichern sich in dieser Reihenfolge die Plätze zwei und drei. Zwei Race-Heats lang ist Wolfgang Glas (VW Polo 2 16V) bei seinem Heimrennen dicht an den beiden dran, muss allerdings seinerseits auf Jörg Davidovic im NSU TT 16V achten, der nach dem zweiten Durchgang nur 0,514 Sekunden hinter ihm liegt. Kurz vor Ende von Run drei geht der Motor im Polo von Wolfgang Glas einfach aus, er rollt aber noch durch die Ziellichtschranke. Dank „drei aus vier“ bleibt er zwar in Wertung, fällt aber auf die Fünf zurück, Jörg Davidivic zieht an ihm vorbei auf die Vier. Jasmin Markert und Rückkehrer Dominik Schlott (beide VW Polo) müssen sich nach dem ersten Race-Heat leider mit technischen Problemen abmelden.
Damit Vorhang auf für die 1,6-Liter Abteilung, in der Hans Peter Eller wieder mit von der Partie ist. Und der dritte des Schweizer Bergpokals ist nicht nur dabei, sondern mit seinem Opel Kadett C Coupé 16V beständig vorne dran. Tobias Auchter setzt in den Trainingsläufen im Opel Spiess Corsa A 16-Ventiler die zweitschnellste Zeit, hat aber im ersten Race-Heat einen Aha-Moment, der ihn zunächst auf Platz vier zurück bindet. Im weiteren Verlauf verbessert er seine Position ständig, ist zum Rennende wieder auf der Zwei zurück. Dritter wird Robert Maslonka (VW Polo G60) vor Ronny Hering mit seinem 8-Ventiler VW Scirocco Gruppe 2 und Helmut Maier im VW Spiess Golf 16V.
Vierzehn 2-Liter-Autos nehmen das Training auf. Bernd Ehrle lässt sich mit 59,265 die Bestzeit notieren, vor den beiden Schweizern Jürg Ochsner (Opel Kadett C Coupé 16V) und Stephan Burri, der sich im ersten Race-Heat mit seinem 16V VW Scirocco 16V im Tierhold-Karussell dreht. Die spätere Podiumsbesetzung formiert sich schon im ersten Wertungslauf. Bernd Ehrle ist im Opel Minichberger Kadett C Coupé 16V stets einen Tick schneller oben im Ziel als Jürg Ochsner. Final beträgt der Vorsprung 1,853 Sekunden. Platz drei sichert sich, weitere 2,77 Sekunden zurück, Lars Heisel (Opel Böhm Kadett C Coupé 16V). Einen starken Eindruck hinterlässt Berg-Rückkehrer Andreas Greppmeier, der sein Mickhausen-Wochenende im Opel Kadett C Coupé als Vierter beendet. Stephan Burri fährt zunächst noch bis auf Position vier nach vorne, muss sich aber im Finale Andreas Greppmeier um 0,540 Sekunden beugen, ist damit Fünfter. Die weitere Reihung heißt Werner Weiss (Ford Escort RS 1800) und Marvin Ruwe im VW Minichberger Golf 1 GTI. Es folgen als schnellste 8-Ventiler Michael Rauch im Opel Briegel Kadett und Michael Dandl (BMW E30). Johann Hatezic schraubt nach einem im Training am Opel Frank Ascona B aufgetretenen Problem die Nacht durch, hat damit aber leider keinen Erfolg.
Die Klasse bis 3000 Kubikzentimeter ist klein, aber superspannend. Denn an der Spitze läuft ein packendes Duell zweier BMW-M3-Piloten. Das sind Christian Auer mit seinem E30 und Marcel Gapp im E36. Am Samstag ist Marcel Gapp um 0,064 Sekunden vorne, nach Race-Heat eins führt Christian Auer mit 0,235 Sekunden. Diese dampft Marcel Gapp im zweiten Run bis auf 28 Tausendstel ein. Leider endet die Story in Lauf drei. Christian Auer schlägt an den Streckenbegrenzungen an. Das passiert im Bereich ganz oben, an ein Weitermachen ist leider nicht zu denken. Der Sieg geht so an Marcel Gapp, der Rolf Burri im Opel Kadett C 8V deutlich distanziert.
Die Rangfolge der Fahrzeuge mit einem Hubraum von mehr als drei Litern bildet sich früh. Vorneweg tobt im Allrad-Turbo Ford MB Cosworth Speedmaster. Der Schweizer sichert sich zusätzlich den Tourenwagensieg. Auf dieses Kapitel gehen wir später noch näher ein, hier kümmern wir uns jetzt um die reine Klassenwertung. In der Thomas Schmid in einem BMW E30 Zweiter wird. Rang drei holt sich mit seinem Turbo aufgeladenen VW Weißdorn Scirocco 1 Marc Längerer.
Die Gruppe Klassik ist damit oben im Ziel. Wir schicken sofort die Performance-Cars hinterher, beginnen das mit der 5c. Die umfasst zwölf Fahrzeuge und wirbt schon im Training mit Spannung.

Denn zwischen Fabian Brügge und Florian Wissing (beide BMW 325i E36) liegen am Samstagabend nur 0,340 Sekunden. Hinter diesen zwei Fahrern der Youngster-Generation folgen mit Helmut Knoblich im Citroen C2 und Herbert Schmitz mit seinem Opel Astra GSI zweimal Erfahrung und Routine pur. Und auf Übungsposition fünf liegt ein Berg-Rookie, der nach Mickhausen 2025 sein erst zweites Bergrennen überhaupt absolviert. Das ist Alexander Nestmann im Peugeot 206 RC. Der Rennauftakt entspricht unter den Top-Fünf fast dem Trainingsende. Eine Änderung gibt es nur durch Markus Fink, der mit seinem Citroen C2 VTS Alexander Nestmann auf Rang sechs zurück schiebt. Das früh gefundene Podium hat Bestand, Fabian Brügge gewinnt vor Florian Wissing und Helmut Knoblich. Auf den weiteren Plätzen herrscht Abwechslung. Im zweiten Race-Heat überholt Alexander Nestmann Markus Fink um 0,388 Sekunden. Markus Fink kontert umgehend, ist damit finaler Vierter. Herbert Schmitz ist da schon nicht mehr mit von der Partie, Technik-Trouble erzwingt nach Run eins leider die Aufgabe. Und Alexander Nestmann muss vor Lauf drei auf die Schnelle einen losen Auspuff wieder befestigen. Er beendet Mickhausen als Sechster, weil Jürgen Fechter im Ford Fiesta ST in der Addition der drei besten Zeiten 0,156 Sekunden schneller war und damit Fünfter ist. Fabian Brügge, der den Titel des Deutschen Tourenwagen-Bergmeisters schon zuvor auf Nummer sicher hatte, feiert beim Berg-Finale 2026 seinen neunten Klassensieg in Folge. Und was immer seine Mitbewerber unternahmen, um an ihm vorbei zu kommen, er hatte stets eine passende Antwort parat. Sprich eine noch bessere Zeit.
Zwei Trainingsläufe lang ist der Schweizer Martin Bächler mit seinem VW Lupo 5b-Schnellster. Dann übernimmt Moritz Minichberger (Honda Civic Type R) das Klassen-Kommando, das er nicht mehr abgibt. Der Youngster aus dem Allgäu gewinnt vor Martin Bächler und Alexander Thrun im Renault Clio Cup 2. Vierter wird Berg-Rookie Roman Ahke mit seinem Opel Corsa B GSI.
Doppelsieg für Renault in der 5a. Im Clio 4 Cup gewinnt Leopold Gast vor Thomas Flik im Clio 3 Cup. Es ist ein enges Duell der Fahrer- und auch Autogenerationen, das knapp verläuft und als Sieger den jüngeren Piloten im neueren Auto präsentiert. Auf Position drei ist Timo Fritz mit seinem Opel Ascona B auch der Gewinner des 5a KW 8V-Trphy Pokals. Und in einem BMW E87 130i beendet Hubert Just seine Berg-Premiere als Vierter.
Ein frühes Hoppala widerfährt Jens Weber. Am Ende seiner dritten Übungsauffahrt onduliert er die linke Seite seines Opel Kadett C Coupé 16V. Auf die vierte Einheit muss er verzichten. Maximilian Gast zoomt sich im VW Golf Turbo bis auf 0,030 Sekunden an die Bestmarke von Jens Weber heran. Dritter ist Michael Schumacher, er hält mit seinem VW Polo G60 durchaus noch Kontakt zur Spitze. Das Rennen steht dann im Zeichen von Jens Weber, er holt den 4b-Klassensieg. Vor dem vierten Run zieht er sein Auto zurück, die Hinterachse samt Differential gibt verdächtig laute Töne von sich. Und Jens Weber möchte weder den sich anbahnenden Schaden erweitern noch durch einen eventuellen Ausfall den Fortgang der Veranstaltung in Verzug bringen. Hinter ihm wird umsortiert, Michael Schumacher spurtet auf Rang zwei vor. So richtig abschütteln kann er Maximilian Gast aber nicht, unter dem Strich beträgt der Vorsprung 1,01 Sekunden. Die Plätze vier und fünf gehen an Josef Faber (Opel Kadett C Coupé 8V) und Alexander Marx im E36 BMW M3.
Zweimal Saugmotor mit Frontantrieb gegen zwei Allrad-Turbo. So setzt sich die 4a zusammen. Der Probetag sieht die Sauger vorne. Andy Heindrichs beendet diesen mit seinem Opel Wiebe Corsa 16V um 0,694 Sekunden vor Ralph Paulick im VW Golf 1 Minichberger 16-Ventiler. Rudi Bicciato würde das Spitzenduo gerne teilen, allerdings fehlen dem Italiener im Mitsubishi Lancer 0,696 Sekunden auf Ralph Paulick. Die Abstände zwischen den Top-Drei bleiben eng, Andy Heindrichs kann sich nur mit vollem Einsatz ganz leicht absetzen. Im dritten Race-Heat powert sich Rudi Bicciato um 144 Tausendstel an Ralph Paulick vorbei. Dieser reagiert sofort, stellt den Endstand nach seinen Vorstelluingen her. Der lautet Andy Heindrichs vor Ralph Paulick und Rudi Bicciato. Vierter ist im Mitsubishi Lancer Evo 8 Achim Kreim.
Schwarz sticht Silber. So könnte man die 3b durchaus überschreiben. Zu den Farben gehören zwei Subaru Impreza WRX STI. In Mickhausen ist das schwarze Exemplar von Pascal Ehrmann das Erfolgreichere. Er gewinnt vor Christian Fouquet. Um Rang drei gibt es eine enge Auseinandersetzung zwischen Sabine Göhrig mit ihrem Ford Focus ST und Karl-Heinz Müller im BMW M 140i. Im Training und den Race-Heats eins und zwei schlägt das Zeitenpendel zugunsten von Sabine Göhrig aus, dann kann Karl-Heinz Müller das Blatt doch noch zu seinen Gunsten wenden. Mehr als 0,66 Sekunden Polster zwischen Rang drei und vier kann er aber nicht aufbauen.
Ganz zu Beginn, am Samstagmorgen, waren es in der 3a noch drei Autos. Leider raffte die Defekthexe den Subaru Impreza WRX STI von Markus Plötz sofort dahin. Was blieb, waren die Porsche 997 GT3 Cup von Patrick Orth und Florian Hess. Und so, in der Reihung, wie ihr die Namen gerade gelesen habt, lautet auch das Rennresultat. Wobei sich die Abstände in den einzelnen Laufzeiten beständig reduzierten. Von 2,433 bis herunter auf 1,613 Sekunden. Die Endergebnisliste weist in der Addition Patrick Orth mit 5,649 Sekunden Vorsprung als Klassengewinner aus.

50 Prozent ist die Ausfallquote in der 2a. Für den Vorarlberger Patrick Schrottenbaum (Ford Focus RS) ist bereits samstags Schluss. Ein in Run zweit eingetretener Defekt ist vor Ort nicht zu beheben. Der von Alexander Sohm pilotierte Mazda 323 Turbo hält länger durch. Nach Race-Heat eins, den er nur 0,721 Sekunden hinter Holger Hovemann im Lamborghini Huracan ST Evo 1.5 als Zweiter beendet, ist aber auch für den Landsmann von Patrick Schrottenbaum das Game over. Der Zieleinlauf ist danach eine klare Sache.

Holger Hovemann gewinnt souverän vor dem Schweizer Corsin Rietiker im eFuel betriebenen BMW E36 GTR, der über einen V10 Motor verfügt und damit die gleiche Zylinderzahl und Anordnung aufweist wie Holgers Lambo. Verschieden ist nur das Konzept. Beim BMW ist die Kraftquelle vorn, beim Huracan sitzt sie in der Mitte.
Erstmals nutzt ein Teilnehmer die seit Saisonbeginn 2026 angebotene TCR-Klasse. Michael Widmer ist mit seinem Hyundai i30 N TCR aus der Schweiz nach Bayern angereist. Mit dem ex-Rundstrecken-Renner erzielt er sehr ansprechende Zeiten, bleibt dreimal unter der Ein-Minuten-Schallmauer, zaubert im zweiten Run in 59,441 seine Bestmarke auf die 2,2-Kilometer-Piste.
Zwei Landsmänner von Michael Widmer ärgern sich ein wenig über sich selbst. Weil sie die Kreuzchen im Nennformular bei E2-Silhouette gesetzt haben, anstatt bei Klassik bis 3000 Kubikzentimeter. Dabei bewegen sie „Hüsliautos“ der Marke Opel, nämlich Kadett C Coupés und wären viel lieber mit den Klassik-Kollegen zusammen gefahren. Das können Armin Banz und Josef Koch dann halt nächstes Jahr machen, die in der genannten Abfolge die E2-SH-Plätze eins und zwei belegen.
So, nun ist es aber höchste Zeit, das anfangs abgegebene Versprechen einzulösen. Ihr wisst schon, das mit dem Tourenwagen-Gesamt. Die Top-Zehn der Division 1 liegen in einem Fenster von gerade mal 8,454 Sekunden zusammen. Die besten Drei trennen in der Addition der drei gewerteten Race-Heats sogar lediglich winzige 2,087 Sekunden. Die Erfolgspiloten dazu sind Speedmaster, Holger Hovemann und Patrick Orth. Und weil es gerade so schön ist, hier die weitere Tourenwagen-Reihung auf Seite eins der Gesamtergebnisliste. Die Plätze vier und fünf gehen an Fahrer aus der 2-Liter-Klasse, an Bernd Ehrle und Jürg Ochsner. Daran schließen sich zwei Autos mit 1600er-Motoren an: Hans Peter Eller und Andy Heindrichs. Die Positionen sieben bis zehn sichern sich Florian Hess, Marcel Gapp und Michael Widmer.
So, damit ist der letzte Rennbericht für 2026 in Sachen NSU-Bergpokal, KW Berg-Cup und DBM geschrieben. Bis zum nächsten müssen wir bis Ende April 2027 warten. Was nicht heißt, dass es bis dahin hier nichts mehr zu berichten geben wird. Unsere nächsten Themen, liebe NSU-Bergpokal, KW Berg-Cup und DBM- Freunde und Fans heißen ganz sicher Veröffentlichung der Ergebnisse unserer 38. Saison, Siegerehrung, Essen Motor Show sowie Terminkalender, Ausschreibungen und Regularien für 2027 und die Eröffnung des neuen Einschreibeportals. Es wird also zwischen den Saisons sicher nicht langweilig werden.
Uli Kohl, 06.10.2026
